Wolfgang Kattnig MSc D.O.
Für über 10 Jahre von 1987 bis 1996 war ich einer der erfolgreichsten Triathleten Österreichs. Schon damals war ich sehr technikaffin. Mein Credo war, was im Kämmerchen optimiert wird, muss im Wettkampf nicht erkämpft werden.
In den letzten 30 Jahren haben sich speziell im Radbereich sehr viel getan. So auch im Pedalbereich. Mit dem magped habe ich ein Pedal entdeckt, dass ich als fast als Gamechanger bezeichnen möchte. Leicht zum Einsteigen. Nur durch eine Knie Außen Bewegung zu lösen. Speziell an der Kreuzung sehr angenehm. Sollte die Ampel umschalten mit der Knieinnenbewegung wieder fixiert, wenn nicht ganz einfach den Fuß nach unten stellen. Ein Umkippen ist fast ausgeschlossen. Gewichtsmäßig passt es ausgezeichnet zu meinem neuen Cadex Rad, dem aerodynamisch heißestem Geschoß am Markt. Ich mache zwar keine Wettkämpfe mehr, aber irgendwie möchte ich mich zumindest als ehemaliger Triathlet zu erkennen geben.
Aus physiotherapeutischer Sicht stellen die Pedale ein Optimum an Bewegungsfreiheit dar. Im Zuge des Trittmechanismus ist eine freie Fersenbewegung sehr schonend für die Knie. Diese ist beim magped einstellbar, bei Bedarf sogar asymmetrisch, was z.B. bei Fehlstellungen des Fußes ein großer Vorteil sein kann. Dadurch, dass im Gegensatz zu normalen Klickpedalen ein Auslösen durch Rotation nicht möglich ist, kann der Fuß sehr weit gedreht werden. Genau die Auslösung durch die kraftvolle Rotation kann speziell im Alter manchmal ein Problem darstellen und schmerzhaft sein. Patienten mit Arthrose sind davon besonders betroffen. Eine Drehbeugebewegung lässt benachbarte entzündliche Knochenstrukturen zusammenstoßen und belasten das Knie noch weiter und irritiert es. Jede Kompression der arthrotischen Strukturen führt zu weiteren Entzündungen und damit zum Arthrose Fortschritt. Gleiches gilt für Patienten mit Meniscus Problemen. Auch hier sind Drehbeugebewegungen zu vermeiden, weil das der ursprüngliche Auslöse Mechanismus war. In beiden Fällen muss das Bein als ganzes gedreht werden, um das Knie nicht zu belasten. Jede Form von Rotation im Knie führt wieder zu Belastungen. Auch hier gilt Radfahren ist die beste Bewegung, um das Geschehen im Knie zu verbessern, was eventuell beim Auslösen des Pedals wieder zu Nichte gemacht wird. Deshalb ist die Bewegung des Knies nach Außen, um auszulösen mit dem Magped, nicht belastend, weil die Drehbewegung vermieden wird und somit das Knie geschont wird.
Der vorhin schon erwähnten Vorteil beim magped, beim Absteigen durch das leichte Auslösen ist besonders günstig, weil durch das unabsichtliche Umkippen speziell Ellenbogenverletzungen und Prellungen im Beckenbereich vermieden werden können. Besonders unsichere Radfahrerinnen können problemlos die besonders leicht zu lösenden magpeds verwenden ohne Angst vor Verletzungen haben zu müssen.
- Triathlon-Profi 1987-1996
- 1987 | Wintertriathlonweltmeister Villar de Lanse
- 1989 | 10. bei der 1. Triathlon-Weltmeisterschaft in Avignon
- 1990 | 3. Triathlon-Europameisterschaft Linz
- 1991 | 5. Europacup-Gesamtwertung
- 1992 | 5. Europameisterschaften Mitteldistanz Joroainen (Finnland)
- 1993 | 4. beim 1. Mountainman Seefeld
- 1994 | 4. Weltcupgesamtwertung Triathlonprofis
- 1994 | 31. Ironman Hawaii
- 1994 | Österreichischer Rekord, für 10 Jahre auf der Ironmandistanz
- 1995 | 27. Ironman Hawaii, 12 Jahre schnellste Zeit eines Österreichers
- 21 Staatsmeistertitel über alle Distanzen und Team
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